„Wie Sie Schritt-für-Schritt Ihre eigenen tollen HDR-Bilder erstellen!“

Wenn Sie schon immer einmal selbst tolle HDR-Bilder erstellen wollten, dann wird diese Seite die wohl wertvollste sein, die Sie dazu lesen können…

Lieber HDR-Interessent,

Kommt Ihnen vielleicht einer oder mehrere der folgenden Situationen bekannt vor?

Erkennen Sie sich in einem oder mehreren dieser Punkte wieder? Wenn ja, kann ich Sie beruhigen, es ist einfacher als Sie denken. Lesen Sie, wie es mir damals erging…

So erging es mir damals auch

Ich war damals schon leidenschaftlicher Fotograf und surfte hin und wieder durch das Internet, um mir neue Inspirationen für Fotos zu holen. Von Zeit zu Zeit fiel mir auf, dass in immer mehr Bildergalerien, diese Bilder auftauchten, die wie gemalt aussahen. Mein erster Gedanke war damals nur: solche Bilder möchte ich auch machen. Nur wie ging das? Die Technik war relativ neu in diesem Bereich und dementsprechend gab es sehr wenige Informationen darüber.

Als sich dann der Begriff „HDR“ im Internet wie ein Lauffeuer verbreitete, konnte man immer mehr darüber lesen. Zum einen war ich von dieser neuen Technik so begeistert, weil es Bilder zu sehen gab, die man vorher so, in dieser Art, nicht kannte. Aber vor allem war ich glücklich darüber, dass ich endlich eine Möglichkeit gefunden hatte, den geringen Dynamikumfang heutiger Sensoren zu umgehen.

Immer wenn ich an einem sonnigen Tag unterwegs war zum Fotografieren, musste ich Kompromisse bei den Fotos eingehen. Entweder belichtete ich den Himmel richtig, um die schönen Wolken zu erhalten und musste damit leben, dass die Landschaft in tiefen schwarz versank. Oder ich belichtete die Wiesen und Berge richtig, stellte dann aber immer wieder mit Bedauern fest, dass dann der Himmel völlig überbelichtet war.

Da damals der Markt noch mit Büchern über HDR rar gesät war, verschlang ich jede Informationsquelle, die ich im Internet finden konnte. Nach einer Weile hatte ich dann endlich das Prinzip dahinter verstanden und begann erste Belichtungsreihen anzufertigen und diese dann am Computer mit geeigneter HDR-Software zu einem HDR-Bild zusammen zu setzen.

Doch mit diesem zweiten Schritt war ich schnell entnervt, da ich durch die ganzen Regler und Einstellungen, die mir die HDR-Software bot, völlig überfordert war. Nur durch langes hin und her probieren (und einigen Frustrationen später), verstand ich langsam, was sich hinter den ganzen Einstellungen verbarg.

Hätte ich mir nicht alles selber beibringen müssen (hatte leider keine andere Wahl, da kaum Informationsquellen und schon gar keine genauen Anleitungen vorhanden), wäre ich sicherlich wesentlich schneller vorangekommen und hätte mir so die einen oder anderen Enttäuschungen ersparen können.

Nach dem Motto, was lange währt, wird endlich gut, brachte ich endlich meine ersten tollen Ergebnisse zustande und ich brach regelrecht in Begeisterungsstürme aus. Auch meine Familie und Freunde konnte ich schnell mit dem „HDR-Virus“ anstecken, nachdem sie die ersten Bilder gesehen hatten.

HDR-Bilder zu erstellen ist nicht schwer…

Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass die HDR-Fotografie manchmal sehr frustrierend sein kann. Entweder weiß man nicht genau, was man an seiner Kamera einstellen muss oder man wird von den Einstellungsmöglichkeiten heutiger HDR-Programme überschlagen, aber bekommt trotz enormer Möglichkeiten nicht das gewünschte Ergebnis hin.

Aber ich sage Ihnen, das ist normal. Jede neue Technik muss erst einmal erlernt werden. So war es in der Kindheit mit den ersten Metern auf dem Fahrrad und so ist es eben heute mit dem Fotografieren. Die Technik wird immer komplizierter, anstatt einfacher.

Damit tun sich gerade Menschen der älteren Generation schwer. War es früher in der analogen Fotografie noch alles viel einfacher, so gibt es heute mehr und mehr Funktionen und Techniken, die alles komplizierter machen.

Aber HDR-Bilder zu erstellen ist ganz gewiss nicht schwer, so wie man es öfters im Internet liest. Man benötigt auch keine teure Ausrüstung. Jede halbwegs aktuelle Kamera besitzt die Grundvoraussetzungen, um damit HDR-Bilder zu erstellen. Wenn Sie dann noch die richtige Anleitung haben, werden Sie in der Lage sein, schon nach kurzer Zeit, Ihre eigenen HDR-Bilder zu erstellen.

3 sofort umsetzbare Tipps, die Ihnen garantiert weiterhelfen werden

Haben Sie sich schon mal an HDR versucht? Wenn ja, finden Sie hier einige nützliche Tipps, die Sie sofort in der Praxis umsetzen können.

1. Es geht auch (manchmal) ohne Stativ

Das wichtigste Zubehör eines jeden Fotografen ist sein Stativ, ganz besonders wenn es um die HDR-Fotografie geht. Doch hat man sein Stativ nicht immer dabei, weil es entweder zu träge ist oder man/frau es mal vergessen hat. Sieht man dann ein gutes Motiv, ist die Enttäuschung groß. Ist es Ihnen auch schon einmal so ergangen? Doch keine Sorge: man benötigt nicht immer ein Stativ, in manchen Situationen kommt man auch ohne aus.

Am einfachsten funktioniert dies, wenn Ihre Kamera eine automatische Belichtungsreihenfunktion besitzt. Ist dies der Fall, suchen Sie sich eine geeignete Stelle, an der Sie Ihre Kamera aufstützen können (zum Beispiel ein Zaun, Auto usw.). Nachdem die Kamera positioniert ist, drücken Sie solange auf den Auslöser, bis Ihre Belichtungsreihe aufgenommen wurde. Kleinere Verwacklungen werden dann später am Computer von der HDR-Software automatisch ausgeglichen.

2. So verleihen Sie Ihren HDR-Bildern mehr Natürlichkeit

Trotz der Faszination, die so manches HDR-Bild ausstrahlt, mögen nicht alle Menschen diese extrem surrealen Bilder, die mit der Wirklichkeit nicht mehr viel gemein haben. Doch muss sich „HDR“ und „Natürlichkeit“ nicht vollkommen ausschließen. Nein, im Gegenteil: Immer mehr Leute sind von der Möglichkeit begeistert, Bilder aufnehmen zu können, in der alle Bereiche korrekt belichtet sind – Über- und Unterbelichtungen gehören der Vergangenheit an.

Möchten Sie auch mehr Natürlichkeit in Ihren HDR-Bildern, dann habe ich einen Tipp für Sie: Legen Sie in einem Bildbearbeitungsprogramm das korrekt belichtete Foto aus Ihrer Belichtungsreihe über Ihr HDR-Bild. Eine einfache Möglichkeit dies zu tun, besteht darin, die Deckkraft des Fotos herab zu setzen. Wenn Sie mit Ebenen arbeiten, ist dies schnell erledigt. Dieser Prozess lässt sich auch ganz einfach in Ihren HDR-Workflow integrieren. Das ist ein einfacher, aber wirkungsvoller Trick, mit dem Sie Ihren HDR-Bildern mehr Natürlichkeit verleihen können.

3. Welcher Belichtungsabstand zwischen den Aufnahmen?

Oft stellt man sich die Frage, wie groß der Belichtungsabstand zwischen den einzelnen Bildern einer Belichtungsreihe sein muss? Hier meine Antwort:

Ihre Aufnahmen müssen deutlich unterschiedlich belichtet sein, um den vollen Kontrastumfang einer Szene zu erfassen. In der Praxis hat sich dabei ein Belichtungsunterschied von 2 LW (LW = Lichtwert, engl. EV) zwischen den einzelnen Aufnahmen bewährt. Kleinere Belichtungswerte bringen gewöhnlich keine Vorteile. Sie sparen sich so Speicherplatz auf Ihrer Speicherkarte, und da Sie weniger Bilder machen müssen, sinkt automatisch die Gefahr, dass einer Ihrer Aufnahmen verwackelt. In der Regel reichen somit drei unterschiedlich belichtete Aufnahmen (normal-, unter- und überbelichtet) für die meisten Motive aus.

So erstellen Sie Ihre eigenen HDR-Bilder

Um anderen Menschen zu zeigen, wie sie ihre eigenen faszinierenden HDR-Bilder erstellen können, habe ich mein über die Jahre angesammeltes Wissen und Erfahrungen in einem E-Book (elektronisches Buch im PDF-Format) niedergeschrieben. Bei diesem E-Book handelt es sich um einen Ratgeber, der Ihnen Schritt-für-Schritt und in klaren Worten zeigt, wie Sie Ihre eigenen HDR-Bilder erstellen.

In meinem Ratgeber werden Sie alles erfahren, um sofort mit der HDR-Fotografie loslegen zu können. Von der benötigten Ausrüstung, über das Erstellen von Belichtungsreihen, bis zum späteren Tone Mapping am PC, werde ich Ihnen alles in einer leicht verständlichen Sprache erläutern. Im Kapitel „Grundlagen“ lernen Sie zudem benötigtes Hintergrundwissen, um die Thematik, die Hinter dem „High Dynamic Range“ steht, besser zu verstehen.

Da ich selbst einmal Einsteiger in diesem Thema war, weiß ich genau, wo gerne Fehler gemacht werden und wo die größten Schwierigkeiten auftreten. Deshalb beinhaltet mein Ratgeber Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die Ihnen genau zeigen, welche Schritte Sie in welcher Reihenfolge durchführen müssen. Außerdem habe ich an schwerfälligen Stellen nützliche Tipps hinzugefügt, die Ihnen sicherlich weiterhelfen werden.

Sehen Sie im Folgenden, was Sie in meinem Ratgeber alles erfahren werden…

Der Ratgeber ist in drei Teile untergliedert: Grundlagen der HDR-Fotografie, die Praxis (Ausrüstung, aufnehmen von Belichtungsreihen etc.) und das Verarbeiten der Belichtungsreihen zu einem fertigen HDR-Bild am Computer. Für Einsteiger empfehle ich das Programm Photomatix Pro. Eine zeitlich unbegrenzte Testversion finden Sie auf der Herstellerseite. Sollten Sie Photoshop (CS2 bis CS4) von Adobe besitzen bzw. bevorzugen, werden Sie auch dazu eine passende Anleitung finden.

Für einen erfolgreichen Start: Die Grundlagen der HDR-Fotografie

Die Praxis: So erstellen Sie perfekte Belichtungsreihen

Wie Sie mit Photomatix Pro beeindruckende HDR-Bilder erstellen

Photomatix Pro von HDRsoft ist das meistgenutzte und beliebteste HDR-Programm. Gründe hierfür sind eine im Vergleich zur Konkurrenz einfache Benutzerführung sowie die Möglichkeit zu beeindruckenden Ergebnissen zu kommen – also ideal für Einsteiger.

Im E-Book führt Sie eine Schritt-für-Schritt Anleitung (ca. 15 Seiten) durch den kompletten Prozess. Lernen Sie unter anderem:

So erstellen Sie mit Photoshop (CS2 bis 4) ansprechende HDR-Bilder

Photoshop besitzt seit der Version CS2 eine integrierte HDR-Funktion. Besitzen Sie Photoshop und wollen es benutzen, um Ihre HDR-Bilder damit zu erstellen, finden Sie auch dazu eine passende Schritt-für-Schritt-Anleitung (ca. 9 Seiten).

Für wen ist mein Ratgeber geeignet?

Der Ratgeber ist für diejenigen:

Für wen ist der Ratgeber nicht geeignet? Für diejenigen: